Hufbearbeitung

Natural Hoof Care

Ich biete natürliche Barhufbearbeitung nach den Prinzipien von Pete Ramey. Als Vorbild dienen hier die Hufe von wildlebenden Mustangs. Bei einer Bearbeitung nach NHC wird dem Huf keineswegs ein vorgefertigtes Schema aufgezwungen, sondern auf einen individuell optimalen Huf hingearbeitet. Der Huf zeigt dabei meist selbst an, wo etwas bearbeitet werden muss und wo nicht. 

 

Schwere Warmblutstute "Samira" steht eigenständig mit einem Vorderhuf auf dem Hufbock

In unseren heimischen Ställen finden sich oft zwei Problematiken: zu viel oder zu wenig Abrieb für die Hufe unserer Pferde. Deswegen ist eine regelmäßige Kontrolle und Bearbeitung der Hufe unerlässlich. Die Hufbearbeitung erfolgt meist im Abstand von 6-8 Wochen, in manchen Fällen auch kürzer. Andere Pferde brauchen wiederum nur alle drei Monate eine Bearbeitung. Das hängt von Haltung, Fütterung und Nutzung ab und wird bei mir für jedes Pferd individuell angepasst. 

Wie sieht DER perfekte Huf aus?

Auf jeden Fall für jedes Pferd und natürlich auch für jeden Esel und jedes Maultier individuell anders, manchmal sogar für jedes Bein unterschiedlich.

Mein Ziel sind Hufe, die in Form und Funktion perfekt für dich und dein Pferd passen, damit über jeden Untergrund in jeder Gangart geritten werden kann. 

Dabei arbeite ich nach dem Motto: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. 

Folgende Anhaltspunkte geben uns dabei die Mustanghufe:

  • kurze Trachten und geringe Zehenhöhe
  • Senke in den Seitenwänden
  • keine weghebelnden Hufwände
  • ausgeprägtes, gleichmäßiges Sohlengewölbe
  • Mustang Roll (stark berundeter Tragrand)
  • minimaler Wandüberstand
  • Eckstreben unterhalb des Tragrandniveaus
  • kräftiger, breiter und mittragender Strahl
Hufe eines wildlebenden Mustangs
Hufe eines wildlebenden Mustangs

Quelle: Das Barhufinstitut


ruhige und stressfreie Bearbeitung

Nicht alle Pferde zeigen sich so vorbildlich bei der Hufbearbeitung, wie der Vorzeige-Kandidat hier oben. Ich bearbeite dennoch jedes Pferd in Ruhe und ohne Stress, aber mit der nötigen Konsequenz, damit der Bearbeitungstermin für jedes Pferd so angenehm wie möglich wird. Im Normalfall ist bei mir kein Aufhalten durch den Besitzer notwendig, da ich mit einem Bock mit Hufauflage arbeite. Bei jungen oder besonders zappeligen Pferden allerdings, kann die Hilfe durch den Besitzer ab und zu von Vorteil sein.